Zermatlantis: Auf Spurensuche im Museum

Zermatt Tiefenmatten Wandern Kinder

Ein Ausflug in Zermatt

So kommt man hin: Das Matterhorn Museum befindet sich im Zentrum von Zermatt, zwischen dem Zermatterhof und der Kirche.

Saison: ganzjährig, die Öffnungszeiten sind saisonal.

Zeitspanne: Ein Museumsbesuch dauert rund 1,5 Stunden

Highlights: alles rund um die Erstbesteigung des Matterhorns, Eintauchen in die Vergangenheit

Wollis Geschichte der Erstbesteigung des Matterhorns verleitete uns zu einem Besuch des Museums von Zermatt. Jonas wusste, dass es dort mehr über die Erstbesteigung zu entdecken gibt.

Als erstes besichtigten wir denn auch die Bilder und den Rundgang rund um dieses Thema. Wir staunten hier v. a. ob dem Wandel bei der Ausrüstung. Bei den Bergschuhen sahen wir Exemplare aus Opas, Grosspapas, Mamas und der Kinder Zeiten. Etwas länger verweilten wir auf der Terasse zur grossen Leinwand hin. Erst kam ein Film über eine Bergrettung, bevor sich vor uns das Matterhorn auftat und wechselnde, zum Teil sehr farbige Bilder projiziert wurden. (Die Filme können unten, links neben der Leinwand selber ausgewählt werden.)

Durch das Treppenhaus und die Rezeption des Hotels Monterosa erreichen wir einen Stock tiefer ein Abbild des alten Zermatt. Hier schauen wir uns an, wie (einfach) unsere Vorfahren in Zermatt gelebt haben. Wir begeben uns in die Forschungsstation, in welcher Tiere zugeordnet werden können und erklärt wird, was das Matterhorn mit Afrika zu tun hat. Und am Ende betreten wir den Raum mit dem berühmten gerissenen Seil. In diesem Raum sind auch Habseligkeiten von Jonas' Urururgrossvater aus dem Saas ausgestellt, der 1899 auf der Dent Blanche verunglückte.

Mit Kindern ins (Matterhorn) Museum? Unbedingt. In Zermatlantis ist die Geschichte von Zermatt erfahrbar. Auf kurzweilige, unaufdringliche Art und Weise werden einige wichtige Elemente unserer Vergangenheit aufgezeigt. Die Atmospähre ist keineswegs steif und die Kinder (und Erwachsenen) können auch mal etwas ausprobieren. Und: die Vergangenheit zu kennen hilft, die Gegenwart einzuordnen.