Trockener Steg: nicht nur Stein auf Stein

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Ein Ausflug in Zermatt

So kommt man hin: Mit der Luftseilbahn über Furi und Schwarzsee nach Trockener Steg fahren, von dort sind die "Lichenbretter" in ca. 20 Minuten Fussmarsch erreicht. (Es kommt ganz darauf an, wie viele Steine die Kinder sammeln wollen...)

Saison: Sommer und Herbst. Am schönsten finde ich die Gegend, wenn das Wollgras schon wie Watte aussieht.

Zeitspanne: Halbtags oder auch ganztags. Schön z.B. zum Zvieri, an den Seelein lässt sichs auch länger verweilen.

Verpflegung: Picknick. Denn von hier will man nicht weg.

Highlights: das Wollgras, die Seelein, die steinige Landschaft, die Aussicht. Und, wers auch mal einsam mag: es hat kaum Leute hier.

Karg und grau. So stelle ich mir den Trockenen Steg im Sommer vor. Und bin denn auch nur selten da. Zu unrecht. Denn die Gegend ist wunderbar. Steinig ja, und dadurch sehr speziell. Der er Blick ins Tal, links und rechts von Bergen flankiert, ist atemberaubend.

Die Seelein habe ich von der Bahn aufs Klein Matterhorn aus entdeckt. Wir wollen dort unser "zAbund" essen. Doch wir schaffen es kaum runter. Olivia sammelt Steine, möchte am liebsten alle in ihren Rucksack packen. Jonas erblickt dieses und jenes. Ich mahne zum Weitergehen. Der Nachmittag ist fortgeschritten und ich möchte bei den Seelein verweilen, nicht auf dem Weg. (Nicht immer haben wir die gleichen Bedürfnisse ;-)).

Bei den Seelein angekommen sind wir alle glücklich. Olivia findet Schnee und wirft ihn ins Wasser, springt von Stein zu Stein. Jonas ist sofort in seinem Element. Ich geniesse die Ruhe, bestaune die Aussicht und die Gegend. Es hat echt viele Steine hier. Und ich habe eine Schwäche für Wollgras. Es erinnert mich an weitere wunderbare Plätze im Saas- und im Mattertal.

Fürs "zZabund" bleibt leider nicht viel Zeit. Wir müssen rechtzeitig wieder auf dem Trockenen Steg sein. Doch wir wollen wiederkommen, nächstes Mal früher und mit Eli. Vielleicht machen wir uns dann auf zum "Lichenbrettersee".