Klein Matterhorn: glacier paradise

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Ein Ausflug in Zermatt

So kommt man hin: Mit dem Matterhorn Express über Furi und Schwarzsee nach Trockener Steg, von dort mit der Pendelbahn hoch zum Klein Matterhorn (ca. 45 Minuten).

Saison: ganzjährig, ausser während der Revisionszeit (s. Fahrplan ZBAG). Nur bei guten Wetter empfehlenswert (wenns zu stark windet oder zu kalt ist, ist die Bahn eh geschlossen)

Zeitspanne: halbtags. Die Sicht ist am Vormittag meistens besser.

Verpflegung: Auf dem Kleinen Matterhorn hats ein Restaurant. Ebenso auf dem Trockenen Steg oder dann natürlich auf dem Furi.

Highlights: die Aussichtsplattform, der Gletscherpalast, die Bahnfahrt in luftiger Höhe sowie die spektakuläre Baustelle der neuen 3S-Bahn.

Im Sommer nicht vergessen: Windjacke, Sonnenbrille, Stirnband. Es ist kalt, dort oben.

Wir befinden uns auf 3’883 Meter über Mehr. Im Dorf zeigen die Thermometer heute 25 Grad im Schatten an. Hier: 4 Grad. Wir fahren gegen den Strom hoch (unsere Bahn ist fast leer, doch oben warten viele, viele Menschen aufs Runterfahren). Wir sind eigentlich schon spät dran. So sind die vielen 4000er um uns herum bereits wolkenbedeckt. Imposant ist die Aussicht trotzdem und es ist spannend, dem Treiben auf dem Kleinen Matterhorn, der höchstgelegenen Bergstation Europas, zuzuschauen.

Wir werfen kurz einen Blick zum Sommerskigebiet und in Richtung Cervinia und stärken uns im Restaurant, bevor wir den Gletscherpalast besichtigen. (Ich habe nicht gewusst, dass der Eintritt mit dem Jahresabo kostenlos ist. Toll!) Jonas ist fasziniert von den Eisfiguren und dem Thron, er möchte gar nicht mehr raus aus der Gletscherwelt. Doch irgendwann machen wir uns doch auf den Weg runter ins Tal. Die Skifahrer und Bergsteiger sind schon weg. Wir müssen nicht anstehen und sind bald wieder auf dem Trockenen Steg, wo wir einen Abstecher zu den "Lichenbretter" machen, bevor wir weiter in das sommerliche Zermatt fahren.