Herbrigg - Hubel - Zmutt: Von Weiler zu Weiler in Richtung Matterhorn

Ein Ausflug in Zermatt

So kommt man hin: Zu Fuss. Wir brauchten inkl. Pausen 2 Stunden vom Kirchplatz bis zum Hubel (Hubelwäng) und von da ca. 45 Minuten zum Weiler Zmutt.

Saison: Sommer, Herbst

Zeitspanne: ganztags

Verpflegung: Picknick auf dem Weg, Restaurants im Weiler Zmutt

Highlights: Wandern durch die Weiler und zum Matterhorn hin, das Mittagessen im Dörflein Zmutt.

Mein Patenkind Martina war zu Besuch und ich wollte ihr das Matterhorn von einer seiner schönsten Seiten zeigen. Wir waren uns bewusst, der Weg geht bergauf und wird anstrengend für die Kinder. Wir wussten aber auch: Bei jedem Weiler gibts eine Pause und auf dem Hubel, spätestens beim Mittagessen im Dörfleich Zmutt werden die Strapazen vergessen sein.

Gleich nach dem Kirchplatz gehts durch das Quartier Oberdorf in Richtung Herbrigg. Bis die Kinder erst mal warmgelaufen sind dauerts etwas. "Mama bitte trage mich", "Ich will auf der Mauer laufen", "Ich brauche wieder Weidenröschen als Fahne" ertönt es in diesem etwas gereizten Unterton. Geduld war gefragt und nicht verzagen. Mit Blick auf die ersten Häuschen versprechen wir eine erste Trinkpause und diese ist bald erreicht.

Beim Weiler  schauen wir ins Dorf und suchen unsere Wohnung. Danach gehts weiter zu den Steinhäusern. Hier wollen die Kinder angeseilt werden und klettern. Zuerst Olivia, dann beide, zuerst mit mir am Seil, dann alleine. Wir "handörgelen" und ich erkläre, dass dies beim Bergsteigen gar nicht geht. Also muss ein gemeinsames Tempo gefunden werden. Hier entscheidet Jonas, dass ihm die Wanderung keinen Spass macht und zu lange dauert. Doch dies ist ein paar Meter weiter beim Bächlein schon vergessen.

Nach 2 Stunden erreichen wir den Hubel. Schattenplätze sind heute rar und so stärken wir uns kurz vor dem Weiler unter einem Baum. Es folgt das flache Stück, an welchem wir kurz bei einem der prähistorischen Schalensteine Halt machen (also es ist nicht der Stein unten auf dem Bild :-)). Olivia mag nun nicht mehr laufen, also trage ich sie ein paar Meter, bis sie einen Stein entdeckt, der sie an eine Rutschbahn erinnert. Von da an ist die Motivation wieder da. Steine zum Springen und Rutschen werden gesucht und bald ist der Weiler Zmutt erreicht. Ein kurzer Besuch der Kapelle und dann folgt das langersehnte Mittagessen im Dörflein Zmutt. Nach dem Essen versinken die Kinder in ein Spiel mit dem Seil und Martina und ich erzählen uns alte und neue Geschichten . Die Zeit vergeht im Flug. Statt runter ins Dorf zu laufen entscheiden wir uns für den kürzeren Weg rüber zur Furibahn. Schliesslich sind die Kinderbeine heute schon genug gelaufen.

Infos von Zermatt Tourismus: Weiler Herbrigg, Weiler Zmutt