Grünsee - abwechslungsreich und erfrischend

Ein Ausflug in Zermatt

So kommt man hin:  Es gibt mehrere Möglichkeiten. Wir fuhren mit der Gornergratbahn bis Riffelalp. Von dort wanderten wir in 1h20 Minuten zum Grünsee und in gut 1h zurück.

Saison: Sommer, Herbst

Zeitspanne: ganztags

Verpflegung: Picknicken, Berghaus Grünsee

Highlights: Der klare, grüne und erfrischende Bergsee, der Wald, die Berge.

Das Wasser des Grünsees ist tatsächlich grün. Dieser Anblick erstaunt mich immer wieder. Und es ist glasklar. Die Lust ist gross, gleich bei der Ankunft hineinzuspringen. Aber erst einmal wollen wir Ankommen und Picknicken. Der Hunger ist nach der Wanderung gross.

Unsere Freundin und Olivias Gotti Steffi und ich testeten den Weg auch schon mit dem Chariot, was nicht zu empfehlen ist. Zwei Sommer später sind die Kinder grösser und können selber laufen. Der Weg ist abwechslungsreich. Von der Bahnstation gehts in den Arven- und Lärchenwald. Talauswärts grüsst das Bietschhorn, auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir Täschhorn und Dom, später folgen Rimpfischhorn und Strahlhorn. Hinter uns ist der Blick ebenfalls atemberaubend: Matterhorn, Dent Blanche, Gabelhorn, Wellenkuppe und Zinal Rothorn, auch das Weisshorn ist zu sehen. Der Wald bezaubert durch die verschiedenen Grüntöne, die verschlungenen Baumstämme und die sich ausbreitenden Wurzeln. Erst ist der Weg lieblich und breit, kurz vor dem Berghaus Grünsee gehts über Stock und Stein (spätestens hier endet die Kinderwagentauglichkeit :-)). Der Weg zieht sich. Angeschrieben ist er mit 45 Minuten. Wir brauchen fast doppelt so lange. Wie heisst es so schön? Der Weg ist das Ziel.

Der Grünsee lädt zum Baden ein. Das Wasser ist angenehm, auch wenn draussen ein kühler Luftzug weht. Für heute ist er mein Lieblingsbadesee. Die Kinder spielen mit den Steinen und dem Wasser und erfreuen sich an den kleinen Fröschen, die sich gut getarnt am und im Wasser aufhalten. Eli überrascht uns. Er kommt von der Sunnegga her. Zügig in 30 Minuten. Leider ziehen immer wieder Wolken auf und der Wind weht doch recht stark. Pulli aus - Pulli an - Pulli aus ist angesagt. Wir verweilen noch ein bisschen, geniessen die Sicht auf den See und die Berge und machen uns dann nicht zu spät auf den Weg zurück zur Riffelalp. Im Wissen, dass diese nicht grad hinter der nächsten Kurve liegt.