Bern - Creaviva: Kunst erleben

Ein Ausflug in der Schweiz

Entfernung von Zermatt: Mit dem ÖV in 2h30 Minuten, vom Bahnhof Bern in gut 20 Minuten erreichbar.

Saison: Frühling, Sommer, Herbst und Winter, spannendes Schlechtwetterprogramm.

Zeitspanne: Von Zermatt aus als Tagesauflug, in Verbindung mit etwas anderem in Bern reicht ein halber Tag

Highlights: Ausflug in die Welt der Kunst, Paul Klee, Architektur

Eintrittspreise: ins creaviva: chf 15.-- pro Kind, in die Ausstellungen: Erwachsene: chf 24.--; AHV, IV: chf 20.--; Studierende, Lehrlinge: chf 12.--; Kinder von 6-16: chf 7.--; Kinder bis 5: gratis. Mit dem Schweizer Museumspass oder als Raiffeisen-Mitglied ist der Eintritt gratis.

Selber ein Kunstwerk erstellen

Wir waren Ende Juni im Zentrum Paul Klee im Kindermuseum creaviva. Drei Mal täglich ausser Montags können die Kinder (und Erwachsene) im offenen Atelier ein eigenes Werk in Verbindung zu einer spezifischen Technik von Paul Klee schaffen. Sie werden dabei fachkundig und altersgerecht angeleitet. Jeden Monat wechselt das Thema. Bei unserem Besuch war es das Thema Schatz. Jonas und Olivia bastelten mit verschiedenen Farben und Formen einen Schatz nach dem Vorbild von Klees Freund Kandinsky. Das Atelier ist für Kinder ab 4 Jahren ausgerichtet, Kinder bis 8 Jahre werden von einer erwachsenen Person begleitet. Das Atelier dauertDas offene Atelier ist nichts Spektakuläres. Es bietet eine unaufgeregte Möglichkeit für Kinder, sich dem Thema Kunst anzunähern. rund eine Stunde und war abwechlsungsreich. Das Atelier bietet eine unaufgeregte Möglichkeit für Kinder, sich dem Thema Kunst anzunähern. Olivia durfte mit ihren 3 3/4 Jahren mitkommen. Sie lauschte den Ausführungen gebannt zu und bastetelte motiviert mit. Sicher wird sie in einem späteren Besuch, wenn sie etwas älter ist, das Thema Kunst bewusster wahrnehmen. Auch für Jonas wars ein erster Kontakt, der ihm hoffentlich Lust auf mehr macht.

Die interaktive Ausstellung

Während der Woche kann das offene Atelier nicht reserviert werden. Es lohnt sich also, rechtzeitig im Zentrum Paul Klee einzutreffen und ein Ticket zu holen. Die Wartezeit bis zum Beginn kann in der interaktiven Ausstellung vor dem Atelier verbracht werden. Auch diese wechselt immer wieder. Bis Ende August steht die "unbunteste aller Farben" im Zentrum des Erlebens. Oder mit anderen Worten: "Schwarz ist nicht gleich schwarz". Die interaktive Ausstellung bildet eine spielerische Verbindung bilden aus dem offenen Atelier hinauf in die ebenfalls wechselnden Ausstellungen im Zentrum Paul Klee.

Paul Klee (immer wieder neu) entdecken

Abgeschlossen haben wir den Ausflug in die Welt der Kunst mit einem (sehr) kurzen Rundgang in der aktuellen Ausstellung von Paul Klee.

Der Besuch einer der Austellungen gehört für mich zum Gesamterlebnis unbedingt dazu, denn so kann das Atelier mit den Werken von Paul Klee in Verbindung gebracht werden. Viele der Bilder sind aus meiner Sicht auch für Kinder interessant und eignen sich gut als Einstieg in die Welt der Kunst. Ich genoss die Atmosphäre der Ausstellung, die Ruhe. Doch Jonas und Olivia hatten bald einmal genug. Und so machten wir uns nach ein paar eindrucksvollen Stunden auf den Weg zurück in die Stadt. Wie im Kindermuseum und der interaktiven Ausstellung wechseln auch die Ausstellungen der Werke von Paul Klee regelmässig. So bietet sich immer wieder ein Besuch an.